Free Willy ist Energiesparmeister





"Über 150 Schul- und Schülerprojekte haben sich beim gemeinsamen Wettbewerb von ZDF, Bundesumweltministerium und der Kampagne „Klima sucht Schutz“ um den Titel „Energiesparmeister 2009“ beworben. Von kreativen Medienaktionen, über professionelle Schülerfirmen, bis hin zu Projekten in der dritten Welt reichte die Bandbreite der Projekte. So musste Argument gegen Argument in unserer Expertenjury abgewogen und ausdiskutiert werden. Seit 7. April 2009 stehen die zehn „Energiesparmeister 2009“ fest.

Und das sind sie:
Schillerschule Rheinfelden
Sophie-Scholl-Schule Rottenburg
Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg
Gymnasium Neutraubling
Mathilde-Eller-Schule München
Gerhart-Hauptmann-Schule Roßleben
Emilie-Heyermann-Schule Bonn
Steinhagener Gymnasium
Käthe-Kollwitz-Schule Hannover
Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Königs Wusterhausen




Alle zehn Preisträger erhalten 5.000 Euro, eine Videokamera zur fortlaufenden Dokumentation ihrer Projekte und eine Projektpatenschaft mit renommierten Partnern."


Auszug aus unserem Wettbewerbsbeitrag:

"Wir arbeiten als Schülerfirma mit erneuerbaren Energien. Um das Arbeiten in einem Unternehmen so realistisch wie möglich zu gestalten, sind wir als Aktiengesellschaft mit mehr als 100 Aktionären organisiert. Den Ertrag unserer vier Photovoltaikanlagen nutzen wir, um unsere Forschungen, die Weiterbildung unserer Mitarbeiter und das Engagement für erneuerbare Energien zu finanzieren. Dabei hilft uns unsere Kooperation mit zahlreichen Partnern aus der regionalen Wirtschaft und Verwaltung. Unsere Techniker forschen auf zahlreichen Gebieten, z.B. der Solar-, Wind- und Wasserenergie sowie der Energieeinsparung, und nehmen an Wettbewerben teil. Das Team hat sich auf einer großen Zahl von Messen und ähnlichen Veranstaltung präsentiert. In der Region bringen wir regelmäßig Politiker, Unternehmer und Interessierte zum Energiestammtisch zusammen, um gemeinsame Projekte zu koordinieren. Mithilfe des von uns etablierten regionalen Energiestammtisches konnte u.a. eine Solaranlage für eine Grundschule finanziert werden, um den solaren Nachwuchs zu sichern. Unsere Schüler haben wertvolle Erfahrungen und Fähigkeiten gewonnen; unsere Forscher zahlreiche innovative Projekte verwirklicht. Auf dem Gelände unserer Schule wurde eine Ökolaube aus umweltverträglichen Materialien gebaut. Wir haben ca. 20.000 KWh eigenen Solarstrom eingespeist und ca. 14 Tonnen CO2-Austoss eingespart."

(Quellenangabe: http://www.energiesparmeister.de, Zugriff: 18.4.2009)


Ein langfristiges Ziel unserer Projektes ist es, eine in der Öffentlichkeit wahrnehmbare Bündelung von regenerativen Energien als ein Gegengewicht zu den Megawatt-Blöcken fossil bzw. nuklear getriebener Kraftwerke zu schaffen. Dabei haben wir unsere Heimatstadt in der Solarbundesliga platziert. In unserem Projekt "Virtuelles Kraftwerk" sollen zusätzlich dazu die Arbeitsergebnisse von Windgeneratoren, Wasserkraftwerken und Blockheizkraftwerken erfasst werden. Als Einstiegsprojekt werden die am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium gewonnenen solaren Messdaten online gestellt werden. Aus technischer Sicht geht es also um die Erfassung, die Bewertung und die Präsentation von Messdaten im Bereich Regenerativer Energien mit Hilfe von Internet-Technologien.