Triathlonsaison eröffnet


Es war einmal eine Stadt, südlich einer noch viel viel größeren Stadt. In dieser Stadt gab es eine Schule, eine gemütliche anständige Schule, in der es viele nette Lehrer, aber noch viel mehr nette Schüler gab. Nun gab es einst einen besonders heißen Tag und der Direktor der Schule war der Ansicht, dass es besser wäre, den Schülern ihre ruhigen Stunden am See zum Abkühlen zu lassen und gab ihnen daher früher Schulschluss. Vielleicht hatte er auch nur Angst, dass die sonst so netten Schüler eine Revolution starten und dann hätte er ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt. Aber diese Angst war natürlich völlig unbegründet, da alle sich so wenig wie möglich bewegten um nicht ins Schwitzen zu geraten.






Doch eine Gruppe von Schülern, 18 an der Zahl, unter der Führung einer dieser netten Lehrerin. Diese Gruppe zog sich in der schuleigenen Sporthalle um, um dann mit einem kräftigen Schwung ihre Fahrräder zu besteigen und sich auf den Weg zum nächsten größeren See zu machen.
Doch gerade an diesem Tag sollten Bilder von den einzelnen Stationen des Triathlon, denn den galt es zu bewältigen, entstehen. Daher stellte sich die gute Lehrerin immer auf, holte aus ihrer Tasche Leinwand und Pinsel und fing an zu malen. Die gesamte Truppe durfte sich deswegen nicht bewegen. Das machte alle sehr missmutig.
Doch ihre Laune besserte sich prompt, als der erste Halt erreicht wurde. Sofort rissen sich alle ihre unnötigen Kleider vom Leib und stürmten ins Wasser. Allerdings galt es einen strikten Zeitplan einzuhalten und so war Eile geboten. Jedoch gab es eine jähe Unterbrechung, als eine Teilnehmerin des Triathlon ihren Schlüssel zum Schloss ihres Gefährtes vermisste. Und da die Gruppe aus hilfsbereiten Menschen zusammengesetzt war halfen alle mit suchen. Ein anderer Teil hingegen versuchte sich daran, das Schloss selbst zu überlisten, doch jenes misslang. Dennoch war es diese Gruppe, welche letztendlich die erfolgreichste war, denn sie untersuchten den nächstgelegen Busch und fanden dort, dass heiß gesuchte Stück Metall. So konnte es endlich weitergehen. Es ging über Berg und Tal, sowie Stock und Stein. Letztendlich kamen alle in einem schattigen, dunklen Wald zusammen, um die letzte Aufgabe des Tages zu überwinden. Es ging viele Kilometer durch den Furcht einflößenden Wald, in dem es so viele Abzweigungen wie Bäume gab. In diesem Durcheinander gingen wohl zwei unserer Gruppe verloren. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

(Bericht von Max Hecht)